Wendland CSD 25. Juli 2020

Aufstehen gegen Hass und Diskriminierung!

Christopher Street Day CSD (Pride) am 25. Juli 2020 im Wendland

Aktuell

24.06.2020
Die Samtgemeinde Lüchow (Wendland) wird zum CSD das Rathaus in Lüchow an der Straßen-Front mit zwei Regenbogenfahnen beflaggen: Die Samtgemeinde wünscht dem CSD "einen guten Verlauf und der Idee dahinter eine breite Unterstützung", Verwaltungsvorstand der Samtgemeinde Lüchow (Wendland), 24.06.2020

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten!

Hier geben wir die während der Demonstration geltenden Hygiene-Regeln bekannt
 Stand: 2. Juli 2020

Der CSD im Wendland kann trotz Corona auch in diesem Jahr stattfinden. Die Ordnungsbehörde des Landkreises hat grünes Licht für unseren CSD im Wendland unter Einhaltung von Hygiene-Regeln gegeben.

Uns ist sehr bewusst, dass viele Veranstaltungen im Wendland wegen Corona bereits abgesagt worden sind. Wir möchten aber versichern, dass wir die Lage weiterhin genau beobachten werden und mit der Entscheidung der Ordnungsbehörde sehr verantwortungsvoll umgehen werden.  Daher befolgen Sie bitte die folgenden Hygiene-Regeln:

verplichtende Corona Hygiene-Regeln während der Demonstration:

  • Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m zwischen allen anwesenden Personen,
  • Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes,
  • folgen Sie bitte den Anweisungen der Ordner des CSD Wendland, die durch eine weiße Armbinde mit der Aufschrift "Ordner" gekennzeichnet sind.

Dieses sind unsere derzeit wirksamsten Mittel, um einer Ausbreitungs des Virus entgegenzuwirken. Wir bitten um Verständnis und Einhaltung.

Wir halten das Eintreten für Solidarität, Respekt, Offenheit, Toleranz und Vielfalt politisch für notwendiger denn je und freuen uns auf einen lebhaften CSD im Wendland mit reger Beteiligung unter Einhaltung der Regeln

Motto: Aufstehen gegen Hass und Diskriminierung!

Und bleiben Sie gesund!

25. Juli 2020:

13:00  

Aufstellung des Demonstrations-Zuges im Rundling Salderatzen, 29496 Waddeweitz

14:00  

Start des Demonstrations-Zuges, über die B493 bis Waddeweitzer Kreisel, Groß Gaddau, Zwischenkundgebung in Klein Gaddau, zurück nach Salderatzen

16:00  

Abschlusskundgebung im Rundling Salderatzen

17:30  

Handtaschenweitwurf, Herrenhaus Salderatzen 

CSD Wendland - Unsere politischen Ziele 2020

Gleichberechtigung aller Menschen

Wie jedes Jahr treten wir auch 2020 mit dem Christopher Street Day CSD bzw. Pride iWendland für ein gleichberechtigtes Leben aller  Menschen in der Region Wendland, Elbtalaue, Altmark, Uelzen, Lüneburg und darüber hinaus ein - unabhängig von deren sexueller Identität und Orientierung, Herkunft, Religion und Hautfarbe. Dieses sind unsere allgemeinen Ziele seit 2013.

 

Banner des CSD Wendland


*queer: lesbisch, schwul, bi-, trans-, intersexuell (LGBTIQ)

Wir sehen uns als queere* Menschen mit der Ehe für alle der Gleichberechtigung deutlich näher gekommen. Dennoch sind wesentliche Forderungen der queer community noch nicht umgesetzt: siehe unsere Forderungen.

Wir begrüßen, dass die deutsche Regierung die geschlechtliche Vielfalt respektiert. In ihrem Regierungsprogramm fordert sie ein freies und sicheres Leben aller Menschen unabhängig von ihrer sexuellen Identität, und sie verurteilt hierin Homosexuellen- und Transfeindlichkeit. Sie wirkt jeder Diskriminierung entgegen.

Leider jedoch sind jüngst die homo- und transphob motivierten Straf- und Gewalttaten stark angestiegen.

Deshalb wollen wir mit dem CSD (Pride) im Wendland unser Recht auf ein gewalt- und diskriminierungsfreies Leben als queere Menschen zum Ausdruck bringen. Und darüber hinaus zeigen wir:

Solidarität mit Menschen, die Ziel von Hass, Diskriminierung und Gewalt sind

In Anbetracht von Hass, Hetze und Gewalt gegen Menschen anderer Herkunft, Glaubens oder politischer Meinung wollen wir uns mit  Menschen, ob Asylbewerbern, Flüchtlingen, Menschen mit Migrationshintergrund, religiösen Minderheiten solidarisieren, für deren Rechte und Sicherheit eintreten.

Die Rechte von Minderheiten betreffen die gesamte Gesellschaft!

Wir wenden uns gegen jeden Hass und gegen jede Gewalt oder Gewaltandrohung auch gegen PolitikerInnen oder öffentliche Repräsentanten und Funktionsträger. 

Hass und Gewalt dürfen und können keine Form politischer Auseinandersetzung sein!

Eintreten gegen Hass, Diskriminierung und Gewalt

Die Hass-Kultur, die insbesondere in "Sozialen Medien" von rechtsextremen Gruppen und Parteien wie der AfD befördert wird, richtet sich gegen alle Menschen, die von den eigenen Vorstellungen dessen, was "deutsch" zu sein hat, hinsichtlich Herkunft, Religion, sexueller Identität und Orientierung sowie geschlechtlicher Rollenbilder abweichen. 

Nicht zuletzt veranlasst durch den Mord an den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke sehen sich demokratisch gewählte Bürgermeister in Deutschland in ihrem Amt aufgrund von Hass-Drohungen gefährdet oder legten ihr Amt bereits nieder - eine unerträgliche Entwicklung! 

Grundsätzlich wenden wir uns gegen jeglichen Hass, jegliche Diskriminierung, Gewalt und Kriminalität.

CSD Wendland - Unser Motto 2020: 
Aufstehen gegen Hass und Diskriminierung!

!!! Möchten auch SIE diese Gratis-Postkarte verteilen oder auslegen? Bitte melden Sie sich bei uns z.B. übers Kontaktformular. DANKE SCHÖN !!!

Mit unserem diesjährigen Wendland Pride wenden wir uns ganz klar gegen die Diskriminierung und den Hass, der insbesondere von rechten Gruppen gestreut wird. Wir solidarisieren uns mit den Menschen, die Ziel von Hass und Diskriminierung sind. 

Wir treten ein für

Offenheit

Solidarität

Toleranz

Gleichberechtigung

Respekt

Vielfalt

Unser Demonstrationsaufruf:

Wir fordern jeden Menschen auf, sich unserem Pride bzw. unserer CSD Demonstration gegen Hass und Diskriminierung anzuschließen.

Niemandem darf die Gefahr von extremistischen Gruppen und Parteien - insbesondere von rechts - gleichgültig bleiben. Treten Sie ein für unsere Grundwerte, die unsere Gesellschaft lebenswert machen.

Es ist Zeit aufzustehen und deutlich zu machen: Wir sind mehr!

Unsere eigene Geschichte zeigt:

Die Diskriminierung und schließlich der Hass rechter Gruppen in der Weimarer Republik richtete sich zunächst in erster Linie gegen Juden und mündete letztlich im Dritten Reich in die Ermordung von Juden, schwulen Männern, ethnischen Minderheiten, geistig Behinderten, Kommunisten, Sozialisten, bekennenden Kirchenvertretern und Menschen, die sich dem Hass entgegenstellten.  

Gewalt gegen Polizei - Respektlosigkeit wird immer grenzenloser (FAZ, 23. Juni 2020)

Größte Gefahr von Rechts (MANNSCHAFT MAGAZIN, 28. Mai 2020)

Angriff auf ZDF-Team bei Dreharbeiten in Berlin (ZDF, 2. Mai 2020)

Corona und Antisemitismus: Alte Feindbilder zurechtgebogen (ARD, 9. April 2020)

Hass, Hetze und Gewalt (EJZ,19. März 2020)

Prömpel zur Beseitigung von Verstopfungen




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